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"The song is you"

Klaus Widmer, ts, ss, arr.
Michael Beck, p, arr.
Georgios Antoniou, b
Daniel Aebi, dr


Das Jazzquartett "Horn Knox" legt seine Debut-CD mit dem Titel "The song is you" vor. Die Idee für diese Produktion hatten Klaus Widmer und Michael Beck schon vor Jahren. Sie reifte langsam, wie auch die Songs, die daraus entstanden. Die CD (JHM 3625) enthält nun eine Reihe von Sound-Bildern, die allesamt Frauen gewidmet sind und in der Folge auch deren Namen tragen. Die Band begleitet ihr Publikum durch eine akustische Ausstellung von eigenwilligen Portraits. Zu bekannteren Ladies wie "Angie" (Rolling Stones), "Michelle" (Beatles), "Maria" (Bernstein) gesellen sich Jeannine (Duke Pearson), Beatrice (Sam Rivers), Chan's song (H.Hancock) oder Iris (Wayne Shorter), um nur einge zu nennen. Das Thema von "The song is you", eigentlich Titelstück der Platte, wird nur hin und wieder motivisch angedeutet oder findet sich fragmentarisch in Interludes, die als Promenade von einem Bild zum andern ins nächste Stück überleiten.

Von "Coverversionen", unter die ein neuer Beat gelegt wird oder von herkömmlichen Reharmonisationen kann man bei den Bearbeitungen von Widmer & Beck in den meisten Fällen kaum sprechen. Vielmehr wurden Motive und Fragmente neu bewertet und in ein anderes Licht gestellt. Altbekannte Gesichter erhalten so neue, teils dunkle Charakterzüge, die man ihnen niemals zugetraut hätte.

Um wirklich auch unterschiedliche Charaktere zu zeichnen, haben "Horn Knox" veschiedene Gäste ins Studio eingeladen. Die Zusammenarbeit mit Michael Zisman (Bandoneon) hat die Band zu einer ganz eigenen Soundästhetik verführt, die nun die CD insgesamt stark mitprägt. 
Kathrin Fauchiger (vocals) hat der tot geglaubten "Laura" ihre Stimme geliehen, ohne ihr die geheimnisvolle Unsichtbarkeit zu rauben. So zum Leben erweckt ist mir "Laura" sehr ans Herz gewachsen.
Bernhard Bamert (Trombone) und Mats Spillmann (Trumpet, Fluegelhorn) sind langjährige Weggefährten aller Bandmitglieder und haben "Angie" und das Titelstück "Maria" ins richtige Licht rücken geholfen, sie lieferten Farbtupfer, die enorm fehlen würden, wären sie nicht da.

Das Resultat fällt vielschichtig, verspielt, groovig aus und ist zu einem stimmungsvollen Ganzen zusammengewachsen.

Klaus Widmer, © 2001

Werdegang "Horn Knox"

Die musikalische Zusammenarbeit von Klaus Widmer und Michael Beck startet vor nun 14 Jahren. Nach gemeinsamem Wirken in diversen Formationen bilden sie 1991 das Jazzquartett "Horn Knox", das sie von Beginn an als Gefäss für die Umsetzung eigener musikalischer Ideen verstehen. Michael Beck nimmt 1992 seine Studien in Boston am rennomierten Berklee College of Music auf und verlässt die Schweiz für 5 Jahre. Klaus Widmer studiert zeitgleich Tenorsaxophon an der Swiss Jazz School bei Andy Scherrer. "Horn Knox" existiert als Band mit breitem Repertoire und diversen Rhythmsections. Die Band spielt auch während Beck's Abwesenheit Konzerte, vorwiegend im Raum Bern. Michael Beck trifft jedoch bei seinen Aufenthalten in der Schweiz immer wieder zur Band, so auch für die Konzertreihe im Frühjahr und Sommer 1997, die mit dem Abschlusskonzert der SJS-Ausbildung von Klaus Widmer endet. Nach der Heimkehr des Pianisten 1998 folgen Konzerte mit dem amerikanischen Meisterposaunisten John Allred als Gast sowie eine Einladung an das Festival "Swiss diagonales 99", für das Widmer & Beck den Grundstein zum aktuellen Programm komponieren. Mit Daniel Aebi am Schlagzeug und Georgios Antoniou stossen Widmer und Beck anschliessend auf ihre ultimative Rhythmsection: tight und groovig (Aebi auch ein knackiger Backbeatdrummer) gleichzeitig lyrisch und verspielt (der Grieche ist der Mann am Bogen!), sind die beiden ein unglaublich eingespieltes Paar, ein erprobtes Duo in unzähligen Bands. So stossen bei "Hornknox" zwei Duos aufeinander, die sich schnell finden und deren musikalische Vorstellungen auf der vorliegenden CD als synergetisches Kondensat zu hören sind.

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© 2001 by hornknox / kw